KI-Agenten sind ein Megatrend in der Softwareentwicklung. Während traditionelle KI-Systeme auf Fragen antworten, können KI-Agenten eigenständig Handlungen durchführen: Sie können E-Mails schreiben, Code ausführen, Datenbanken abfragen oder sogar Geschäftsprozesse automatisieren. Das Model Context Protocol (MCP) ist ein neuer Standard, der es diesen Agenten ermöglicht, mit verschiedenen Tools und Datenquellen zu kommunizieren.

Das heise-Webinar "MCP verstehen und KI-Agenten im Alltag nutzen" richtet sich an Interessierte, die verstehen möchten, wie MCP funktioniert und wie man KI-Agenten praktisch einsetzt. Das Webinar erklärt die Funktionsweise des Protokolls, zeigt konkrete Anwendungsszenarien auf und diskutiert wichtige Sicherheits- und Kontrollaspekte.

MCP funktioniert wie ein Vermittler zwischen KI-Systemen und externen Anwendungen. Dadurch können Agenten auf strukturierte Weise auf Unternehmenstools zugreifen, ohne dass man komplexe Integrationen schreiben muss. Ein Agent könnte zum Beispiel über MCP eine CRM-Anwendung abfragen, Daten analysieren und automatisch Berichte erstellen. Dies spart Zeit und reduziert manuelle Arbeit.

Für KMU liegt hier ein enormes Automatisierungspotenzial vor, aber auch Vorsicht ist geboten. KI-Agenten, die eigenständig handeln, können auch Fehler machen oder in ungeplante Situationen geraten. Das Webinar adressiert genau diese Fragen: Wie kontrolliert man Agenten? Wie stellt man sicher, dass sie nur das tun, was sie sollen? Welche Sicherheitsmassnamen sind notwendig? Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse automatisieren möchten, sollten sich mit diesen Konzepten auseinandersetzen, bevor sie KI-Agenten in produktive Umgebungen einführen.