Sicherheitsforscher haben drei kritische Sicherheitslücken im Endpoint Manager von Ivanti identifiziert. Diese Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, auf verschiedene Wege in geschützte Systeme einzudringen und sensible Informationen wie Zugangsdaten zu stehlen.
Der Endpoint Manager ist eine weit verbreitete Lösung für die zentrale Verwaltung von Endgeräten in Unternehmen. Damit sind besonders IT-Abteilungen und Sicherheitsverantwortliche betroffen, wenn diese Systeme eingesetzt werden. Die Schwachstellen könnten es Angreifern ermöglichen, Kontrollstrukturen zu umgehen und Sicherheitsmechanismen auszuhebeln.
Ivanti hat reagiert und ein Update freigegeben, das diese hochriskanten Lücken stopft. Damit wird die Sicherheit der betroffenen Systeme wiederhergestellt. Das Update sollte schnellstmöglich eingespielt werden, da die Lücken bereits bekannt sind und möglicherweise von Angreifern ausgenutzt werden.
Für KMU-Kunden, die Ivanti EPM einsetzen, ist ein rasches Handeln erforderlich. Die IT-Abteilung sollte das Update priorisiert einspielen und deren Deployment koordinieren. Besonders wichtig ist es, vorher zu überprüfen, ob und wo Ivanti EPM im eigenen Netzwerk eingesetzt wird. Falls das Produkt verwendet wird, sollte eine Patch-Strategie entwickelt werden, um sicherzustellen, dass alle betroffenen Systeme zeitnah aktualisiert werden. In diesem Fall kann es auch sinnvoll sein, einen IT-Dienstleister zu kontaktieren, der bei der Planung und Durchführung des Updates unterstützen kann.
