Microsoft passt seine Lizenzgebührenstrukturen für Original Equipment Manufacturer (OEM) an und verlangt nach Informationen aus Industriekreisen künftig bis zu zehn Prozent mehr für Windows 11 Lizenzen. Diese Preiserhöhung betrifft primär Anbieter, die Komplett-PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Betriebssystem ausliefern.
Bislang sind solche Preisanpassungen oft unbemerkt an den Märkten vorbeigegangen, ohne dass Verbraucher oder kleinere IT-Dienstleister die Veränderungen unmittelbar bemerkt hätten. Mit dieser Erhöhung könnte sich jedoch ein Trend abzeichnen, der sich mittel- und langfristig auf die Beschaffungskosten für Hardware in KMU-Umgebungen auswirkt.
Für IT-Dienstleister und ihre Kundinnen und Kunden könnte das bedeuten, dass Gerätekosten bei Neuanschaffungen in den kommenden Monaten leicht ansteigen werden. Wer kurzfristig grössere Mengen an Hardware beschaffen muss, könnte dadurch zusätzliche Budgetbelastungen erfahren. Gleichzeitig eröffnet sich für Dienstleister die Gelegenheit, ihre Kundinnen und Kunden frühzeitig auf mögliche Kostensteigerungen hinzuweisen und Beschaffungsplanung entsprechend zu optimieren.
Hintergrund der Preisanpassung sind vermutlich erhöhte Entwicklungs- und Supportkosten sowie Investitionen in Sicherheitsfeatures und KI-Integration, die Microsoft in neuere Windowsversionen einbaut. Ob weitere Erhöhungen folgen, bleibt abzuwarten.
