Zwei Berliner Senatsverwaltungen sind Opfer eines Cyberangriffs geworden, woraufhin diese vom Internet getrennt wurden. Die Massnahme war notwendig, um weitere Schäden zu verhindern und die Systeme zu sichern. Nach ersten Informationen wird davon ausgegangen, dass auch sensible Daten während des Angriffs abgeflossen sind.
Der Angriff unterstreicht die Anfälligkeit auch grösserer Organisationen gegenüber Cyberangriffen. Государственные Verwaltungen verwalten besonders sensible Daten und sind häufig Ziele von organisierten Cyberattacken, seien es Banden, Hacktivisten oder ausländische Staaten. Ein erfolgreicher Angriff kann nicht nur zu Datenverlust führen, sondern auch zu längeren Ausfallzeiten von Diensten, die für Bürger und Unternehmen wichtig sind.
Für Schweizer KMU ist dieser Vorfall ein Warnzeichen, die eigene Cybersicherheit ernst zu nehmen. Kleine und mittlere Unternehmen werden oft als leichtere Ziele betrachtet als Grosskonzerne, was sie attraktiv für Angreifer macht. Folgende Massnahmen sollten überprüft werden: Sind alle Systeme auf den neuesten Sicherheits-Patches? Gibt es ein aktuelles Backupsystem, das auch vor Ransomware-Attacken schützt? Sind die Mitarbeiter geschult, Phishing-E-Mails zu erkennen? Ist ein Incident-Response-Plan vorhanden? Sind die kritischen Systeme durch Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt? Eine regelmässige Sicherheitsauditierung durch externe Experten kann dabei helfen, Lücken frühzeitig zu erkennen.
