Glasfaseranschlüsse werden in Deutschland und weltweit zunehmend zum Standard für schnelle Internetanbindungen. Allerdings benötigen sie auch entsprechende Router-Hardware, die diese Geschwindigkeiten nutzen kann. Der Berliner Netzwerkausrüster AVM hat sich diesem Thema angenommen und präsentiert nun die Fritzbox 5630.

Die neue Fritzbox ist speziell für Glasfaseranschlüsse konzipiert und unterstützt Internetgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber vielen älteren Router-Modellen, die typischerweise mit 1 Gigabit oder weniger arbeiten. Damit werden Glasfaseranschlüsse nicht länger durch die Router-Hardware ausgebremst.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung des Wi-Fi 7-Standards. Dieser neue WLAN-Standard bietet deutlich höhere Datenraten, geringere Latenzen und bessere Effizienz als die Vorgänger Wi-Fi 6 und Wi-Fi 5. Dies ist besonders wertvoll in Umgebungen, wo viele Geräte gleichzeitig mit hoher Bandbreite arbeiten.

Avm hat bei der Fritzbox 5630 auch Wert auf Handlichkeit gelegt. Das Gerät ist kompakter als manche Vorgänger und soll flexibler platzierbar sein, ohne dabei an Funktionalität einzubussen. Die genauen Preise wurden mittlerweile bekannt gegeben, allerdings mit dem Hinweis, dass ein wichtiges Feature noch fehlt.

Für Unternehmen und Home-Office-Nutzer, die über Glasfaseranschlüsse verfügen oder solche planen, ist die Fritzbox 5630 eine interessante Option. Sie ermöglicht es, moderne Glasfaser-Geschwindigkeiten vollständig auszunutzen und eine zukunftssichere WLAN-Infrastruktur aufzubauen. Unternehmen sollten aber bei der Evaluierung auch berücksichtigen, welche speziellen Funktionen für ihre Anforderungen wichtig sind.