Die Arbeitspeicherpreise sind in den letzten Wochen und Monaten spürbar gestiegen. Für ein DDR5-Modul mit 32 Gigabyte müssen Käufer mittlerweile mit Kosten ab rund 400 Euro rechnen. Dies stellt einen signifikanten Anstieg gegenüber früheren Preisniveaus dar und macht modernen RAM für viele Nutzer deutlich kostenintensiver.
Die Preisschere zwischen DDR5 und dem älteren DDR4-Standard wächst dadurch erheblich. Während DDR4-Speicher günstiger bleibt, werden neue Systeme mit DDR5 entsprechend teurer. Dies hat Auswirkungen auf die Gesamtkonfiguration neuer Computer, besonders für Unternehmen und Organisationen, die ihre Systeme regelmässig aufrüsten.
Der Grund für diese Preissteigerungen liegt in der Marktsituation: Die Nachfrage nach DDR5-Speicher ist gestiegen, da neue Prozessoren und Mainboards diese Standard benötigen. Gleichzeitig ist das Angebot begrenzt. Allerdings geben Hersteller wie Acer Entwarnung: Die akute Speicherknappheit, die in früheren Jahren zu extremen Preisen führte, sei nicht mehr vorhanden. Dies deutet darauf hin, dass die aktuellen Preissteigerungen weniger durch echte Engpässe als durch normale Marktdynamiken verursacht werden und sich möglicherweise stabilisieren könnten.
Für KMU-Umgebungen, die ihre IT-Infrastruktur mit neuen Computern oder Upgrades planen, ist dies ein wichtiger Faktor bei der Budgetplanung. Es kann sinnvoll sein, Neuanschaffungen strategisch zu planen, oder zu prüfen, ob ältere Systeme mit DDR4-Speicher noch ausreichend sind. Für Unternehmen mit grösseren Einkäufen könnte die Verhandlung mit Lieferanten zu mengengestaffelten Rabatten eine Option sein, um die gestiegenen Kosten zu kompensieren.
