Der IT-Sicherheitstag in Dortmund ist eine etablierte Veranstaltung, die Sicherheitsexperten, IT-Profis und Entscheidungsträger zusammenbringt, um aktuelle Sicherheitsthemen zu diskutieren. Die kommende Ausgabe am 16. September 2026 widmet sich drei übergreifenden Themen, die für die heutige IT-Landschaft zentral sind: digitale Souveränität, Cyberresilienz und Sicherheitsforschung.
Digitale Souveränität bezieht sich auf die Fähigkeit von Unternehmen und Staaten, ihre IT-Systeme und Daten unabhängig zu kontrollieren, ohne von ausländischen Anbietern oder Abhängigkeiten übermässig beeinflusst zu werden. Angesichts geopolitischer Spannungen und Sanktionen ist dies zu einem wichtigen Thema geworden. Cyberresilienz bedeutet die Fähigkeit, Cyberangriffe zu überstehen und sich schnell davon zu erholen, ohne den Betrieb wesentlich zu unterbrechen. Dies ist besonders relevant, da Angriffe konstant zunehmen und an Sophistication gewinnen.
Für Schweizer KMUs sind diese Themen hochgradig relevant. Kleinere Unternehmen sind oft von einer Handvoll Cloud-Anbietern abhängig, was Risiken mit sich bringt. Die Entwicklung lokaler, europäischer Alternativen ist daher von grossem Interesse. Gleichzeitig müssen Schweizer Betriebe ihre Fähigkeit zur Abwehr und Bewältigung von Cyberangriffen kontinuierlich verbessern, besonders da Attacken immer gezielter gegen Mittelständler werden.
Der IT-Sicherheitstag ist eine gute Gelegenheit für Verantwortliche von Schweizer Firmen, sich mit aktuellen Entwicklungen und Best Practices vertraut zu machen, Netzwerkkontakte zu knüpfen und von Sicherheitsexperten zu lernen. Die Teilnahme kann helfen, das eigene Sicherheitsverständnis zu vertiefen und strategische Entscheidungen fundierter zu treffen. Mehr Informationen zur Anmeldung und zum Programm sollten auf der Veranstaltungswebseite verfügbar sein.
