Die Deutsche Telekom hat die Übernahme der Glasfasernetzwerke von Ruhrfibre und Metrofibre bekanntgegeben. Mit diesem Schritt baut der Telekommunikationskonzern seine FTTH-Infrastruktur (Fiber to the Home) weiter aus und verstärkt seine Position im Wettbewerb um hochleistungsfähige Breitbandanbindungen in Deutschland.
Ruhrfibre und Metrofibre betreiben spezialisierte Glasfasernetze in verschiedenen Regionen. Die Übernahme ermöglicht es der Telekom, diese Infrastrukturen in ihr bestehendes Netzwerk zu integrieren und davon auch anderen Anbietern Zugang zu gewähren, wie regulatorisch vorgesehen.
Das Unternehmen signalisierte gleichzeitig, dass diese Übernahmen erst der Anfang eines grösseren Konsolidierungsprozesses sind. Weitere Zukäufe von Glasfaserbetreibern stehen auf der Agenda. Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur ist in Deutschland ein Schwerpunktbereich der Breitbandpolitik und Voraussetzung für digitale Wettbewerbsfähigkeit.
Für KMU und Mittelständler ist dieser Schritt relevant, da eine bessere Glasfaserversorgung schnellere Internetanbindungen ermöglicht. Dies verbessert die Möglichkeiten für Cloud-Dienste, Videokonferenzen und datenintensive Geschäftsanwendungen. Breitere Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen kann mittelfristig auch Kosten senken und neue Geschäftsoptionen eröffnen.
