PostgreSQL ist eine der weltweit am meisten eingesetzten Open-Source-Datenbanken. Sie läuft in unzähligen Unternehmen, von KMU bis zu Fortune-500-Konzernen, und ist Grundlage für viele Web-Anwendungen, Datenwarehouses und Analyse-Plattformen. Der Erfolg dieser Software beruht massgeblich auf einer aktiven und engagierten Entwickler-Community, die kontinuierlich an Verbesserungen und neuen Funktionen arbeitet.
Tomas Vondra, einer der Kernentwickler von PostgreSQL, hat sich die Zeit genommen, Statistiken zur Entwickler-Aktivität der letzten Jahrzehnte zu sammeln und zu analysieren. In seinem Blog präsentiert er faszinierende Zahlen: Die Aktivität zeigt einen stetigen oder sogar wachsenden Trend, was darauf hindeutet, dass PostgreSQL nicht an Bedeutung verliert, sondern eher an Relevanz gewinnt.
Diese Daten sind aus mehreren Gründen bedeutsam: Erstens zeigen sie die Vitalität eines Open-Source-Projekts, das nicht von einem einzelnen Konzern abhängig ist. Die Community trägt kontinuierlich Code bei, behebt Fehler und entwickelt neue Features. Das ist ein Zeichen für ein gesundes, nachhaltiges Projekt. Zweitens unterstreichen die Zahlen, dass PostgreSQL auch im Zeitalter von Cloud-Datenbanken und proprietären Lösungen relevant und wettbewerbsfähig bleibt.
Für KMU-Betreiber, die Datenbanken einsetzen, ist dies ein positives Signal für PostgreSQL als Basis-Infrastruktur: Das Projekt ist nicht in Stagnation oder Niedergang, sondern wird kontinuierlich verbessert. Migrationsentscheidungen können mit mehr Zuversicht getroffen werden, dass PostgreSQL auch zukünftig Entwicklung und Support erhalten wird. Gleichzeitig zeigen aktive Communities wie die von PostgreSQL, dass Open-Source-Lösungen oft verlässlicher und zukunftssicherer sind als proprietäre Alternativen.
