Microsoft führt eine Sicherheitsmassnahme ein, die Windows-Systeme robuster gegen Fehler und Ausfälle machen soll. Mit der Version 26H2 von Windows 11 wird das sogenannte Einstellungsbackup standardmässig aktiviert. Dieses Feature sichert wichtige Systemkonfigurationen automatisch, so dass diese nach Problemen schnell wiederhergestellt werden können.

Das Einstellungsbackup ist nicht neu in Windows, wurde aber bislang nicht automatisch für alle Benutzer aktiviert. Viele Administratoren und Nutzer wussten gar nicht, dass diese Funktionalität existierte. Durch die Standardaktivierung in Windows 26H2 sollen nun deutlich mehr Systeme von diesem Schutz profitieren.

Die Funktion speichert regelmässig wichtige Konfigurationen wie Netzwerkeinstellungen, Systemparameter und andere kritische Einstellungen. Tritt ein Problem auf oder wird ein System beschädigt, können diese Einstellungen aus einem Backup wiederhergestellt werden. Das spart Zeit bei der Fehlersuche und Wiederherstellung und reduziert Ausfallzeiten.

Für KMU-Umgebungen ist dies ein wichtiger Fortschritt. Viele kleine Unternehmen haben keine ausgearbeiteten Disaster-Recovery-Prozesse für einzelne Workstations. Ein automatisches Einstellungsbackup bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene ohne Zusatzaufwand. Besonders bei Ransomware-Angriffen oder Systemfehler können solche Backups helfen, schneller wieder produktiv arbeiten zu können. Administratoren sollten bei der Aktivierung von Windows 26H2 überprüfen, dass diese Funktion auch bei ihren Geräten ordnungsgemäss konfiguriert ist.