Das Unternehmen Petlibro stellt smarte Futterautomaten für Haustiere her, mit denen Besitzer die Fütterung ihrer Hunde und Katzen über eine App kontrollieren und automatisieren können. Diese praktische Technologie basiert auf einer Cloud-Verbindung, wodurch die Nutzer ihre Haustiere auch von unterwegs überwachen und steuern können.
Am Mittwoch dieser Woche kam es zu einer Störung in Petlibros Cloud-Infrastruktur. Dies hatte zur Folge, dass die Futterautomaten nicht mehr funktionieren konnten. Da die Geräte ohne Cloud-Verbindung nicht autonom arbeiten können, blieben unzählige Haustiere ohne Futter. Für betroffene Besitzer war dies eine stressige Situation: Sie konnten ihre Geräte nicht mehr bedienen und mussten improvisieren, um ihre Haustiere zu versorgen. Viele Nutzer waren verständlicherweise verärgert über den Ausfall.
Dieser Vorfall zeigt ein grundsätzliches Risiko bei der Abhängigkeit von Cloud-Services: Wenn der Anbieter offline geht, funktioniert auch das Gerät nicht mehr, auch wenn dieses physikalisch vorhanden ist. Dies ist ein wichtiger Punkt beim Kauf von smarten Geräten und beim Vertrauen auf Cloud-basierte Lösungen.
Für KMU, die Smart-Home- oder IoT-Lösungen entwickeln oder anbieten, ist dieses Incident ein Lehrstück in Redundanz und Fehlerbehandlung. Geräte sollten so gestaltet sein, dass sie auch bei Cloud-Ausfällen zumindest im eingeschränkten Modus funktionieren können. Zudem zeigt dies, wie wichtig Hochverfügbarkeit und Backup-Infrastruktur für Cloud-Services sind. Für Kunden wiederum ist es ein Reminder, die Verfügbarkeit und das SLA (Service Level Agreement) von Cloud-Diensten zu beachten und zu überprüfen, bevor sie sich komplett auf diese verlassen.
