Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin zeigt, wie schnell sich die Augmented-Reality-Technologie und KI-Integration voranschreiten. Mehrere Hersteller präsentieren eine neue Generation von intelligenten Brillen, die deutlich über bisherige Consumer-Smart-Glasses hinausgehen.

Ein Schwerpunkt liegt auf Echtzeit-Übersetzung. Die neuen Brillen können Sprache in reeller Zeit erfassen, analysieren und übersetzen, was besonders für internationale Geschäftstreffen wertvoll ist. Dies funktioniert durch die Integration von lokal ausgeführten oder cloud-gestützten KI-Modellen.

Auch Dashcam-ähnliche Funktionen werden integriert. Die Brillen können kontinuierlich aufzeichnen und dabei automatisch wichtige Momente erkennen und speichern. Dies hat Anwendungen in Sicherheit, Dokumentation und Datenerfassung.

Weiterhin werden Walkie-Talkie-Ersatzfunktionen präsentiert: Teams können direkt über die Brillen miteinander kommunizieren, ohne zusätzliche Hardware zu benötigen. Dies ist besonders für Handwerk, Wartungsteams und Remote-Unterstützung interessant.

Für KMUs eröffnen diese neuen Geräte Chancen, sind aber auch mit Herausforderungen verbunden. Im positiven Sinne: Ein Techniker mit einer solchen Brille könnte Remote-Unterstützung in Echtzeit bekommen, mit Übersetzung und Live-Dokumentation. Dies erhöht Effizienz und Fehlerquoten sinken.

Auf der anderen Seite stehen Datenschutz- und Sicherheitsfragen: Die kontinuierliche Kameraaufzeichnung, Echtzeit-Datenverarbeitung und Cloud-Integration werfen regulatorische Fragen auf. KMUs sollten diese Technologien evaluieren, aber auch klare Datenschutzrichtlinien haben, bevor sie sie einführen.