Ein modernes KI-Sprachmodell hat etwas geschafft, das mehr als ein Jahrhundert lang unmöglich schien: Die Entschlüsselung eines deutschen Militärfunkspruchs aus dem Ersten Weltkrieg. Ein Forscher namens prinz berichtet, dass er damit eine Chiffre von 1918 knacken konnte, die bislang als unlösbar galt. Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel für die wachsende Leistungsfähigkeit moderner KI-Systeme, auch bei historischen kryptographischen Rätseln.

Militärische Chiffren aus dem Ersten Weltkrieg waren einfacher konstruiert als die legendäre Enigma des Zweiten Weltkriegs, aber nicht alle historischen Verschlüsselungen wurden jemals gelöst. Der Grund ist oft, dass nicht genug Rechenleistung zur Verfügung stand oder die mathematischen Methoden nicht ausgereift genug waren. Mit modernen KI-Sprachmodellen ergibt sich eine neue Möglichkeit: Diese Systeme können Muster erkennen und Hypothesen über mögliche Texte generieren, um Brute-Force-Attacken oder statistische Analysen zu unterstützen.

Obwohl dies historisch interessant ist, gibt es auch moderne Implikationen. Die Tatsache, dass KI-Systeme hier erfolgreich waren, wirft Fragen zur Sicherheit von Verschlüsselungsmethoden auf. Allerdings waren es alte, relativ primitive Chiffren. Moderne Kryptographie, wie sie in Banking und Cybersecurity verwendet wird, ist mathematisch viel robuster und wird von aktuellen KI-Systemen nicht einfach geknackt.

Für IT-Profis ist dieser Fall dennoch lehrreich: Er zeigt, dass historische Sicherheitsmassnahmen nicht mehr zuverlässig sind und dass die Anforderungen an moderne Kryptographie ständig steigen. Organisationen sollten sicherstellen, dass sie nicht auf veraltete Verschlüsselungsmethoden setzen und ihre Sicherheitsstandards regelmässig überprüfen, um gegen aktuelle Bedrohungen gewappnet zu sein.