Apple nutzt in den Topmodellen des iPhone 18 Pro, konkret in den Varianten mit 1 und 2 Terabyte Speicherkapazität, eine kostengünstigere Speichertechnologie: QLC-Nand-Flash statt des sonst verwendeten TLC-Nand-Flash.
QLC steht für Quad-Level Cell, was bedeutet, dass in jeder Speicherzelle vier Bits statt drei Bits (TLC) gespeichert werden. Dies erlaubt es Apple, dieselbe physische Speichermenge mit weniger Halbleiterfläche zu realisieren, was Kosten spart. Allerdings hat QLC-Speicher Nachteile bei der Geschwindigkeit und Langzeitbeständigkeit.
Das eigentliche Problem tritt auf, wenn sich der Speicher dem Limit nähert. Wenn die verfügbare freie Speicherkapazität auf unter 10 bis 20 Prozent der Gesamtkapazität sinkt, wird das Schreib-Performance deutlich langsamer. Ein iPhone 18 Pro mit 1 TB, das fast voll ist, wird beim Speichern grösserer Dateien oder Videos deutlich langsamer. Dies kann beim Fotografieren, Videoaufnahmen oder beim Transfer von Daten bemerkt werden.
Für Nutzer mit hohem Datenumsatz ist dies problematisch. Die teuersten Modelle, bei denen man dies nicht erwartet, zeigen dann Langsamkeit statt Performance. Unternehmen und Profis, die diese Geräte für produktive Aufgaben einsetzen, sollten das verstehen und entsprechend Speicherplatz freihalten. Das zeigt auch, dass Premium-Preise nicht garantieren, dass durchgehend die beste Technik verwendet wird. Käufer sollten sich bei extrem grossen Speichervarianten bewusst sein, dass sie möglicherweise günstigere Komponenten bekommen.
