Die Reichweite von WLAN-Netzen ist in vielen Büros und Firmengebäuden ein bekanntes Problem. Signale werden durch Wände absorbiert, und je weiter entfernt man sich vom Router befindet, desto schlechter wird die Verbindung. Eine klassische Lösung sind WLAN-Repeater oder WLAN-Extender, die das bestehende Signal verstärken und neu ausstrahlen.
Ein solcher Repeater wird derzeit zu reduzierten Konditionen angeboten. Das Gerät stammt von TP-Link und bietet Datenraten von bis zu 2600 MBit/s. Dies ist eine hohe Spezifikation, die Wi-Fi 5 oder Wi-Fi 6 Standards nutzt und mehrere Geräte gleichzeitig mit guter Leistung versorgen kann.
Das Besondere an diesem Modell ist die Flexibilität. Neben der Repeater-Funktion, die das Signal des Routers verstärkt, bietet es auch einen Access-Point-Modus. Dies bedeutet, dass das Gerät eigenständig mit Stromnetz und Internetanbindung betrieben werden kann, nicht nur als Verstärker eines bestehenden Routers. Für verteilte Bürostrukturen oder Firmengebäude ist dies praktisch, weil man das Netzwerk modular erweitern kann.
Der Gigabit-LAN-Anschluss ist eine weitere Komponente. Dies erlaubt es, ein kabelgebundenes Endgerät wie einen stationären Computer, einen Drucker oder ein Videokonferenz-System direkt mit dem Repeater zu verbinden. So profitiert auch die kabelgebundene Ausrüstung von der Reichweitenerweiterung.
Für KMU ist die Überlegung relevant: Viele kleinere Unternehmen haben nicht die Mittel oder das Wissen für komplexe professionelle Netzwerkausstattung. Ein einfacher Repeater ermöglicht es, bestehende WLAN-Infrastruktur kostengünstig zu erweitern, ohne teure neue Verkabelung zu verlegen. Besonders in älteren Gebäuden mit dicken Wänden oder grossen Grundflächen ist dies praktisch.
Die reduzierte Preisgestaltung macht solche Geräte auch für kleinere Budgets zugänglich. Allerdings sollte man beachten: Repeater reduzieren die verfügbare Bandbreite, weil sie Daten gleichzeitig empfangen und senden. Für hochanspruchsvolle Anwendungen wie Video-Streaming in 4K oder Echtzeit-Kommunikation über grössere Distanzen kann ein kabelgebundener Netzwerk-Access-Point die bessere Wahl sein.
