AVM hat das finale Update FritzOS 8.50 veröffentlicht, das als erste FritzBox-Variante die FritzBox 7690 erhalten wird. Kernfeature des neuen Betriebssystems ist ein integrierter DNS-basierter Adblocker, der Werbeinhalte auf Netzwerk-Ebene filtert.

Diese Funktionsweise bietet einen grossen Vorteil gegenüber herkömmlichen Browser-basierten Werbeblockern: Der Filter arbeitet zentralisiert im Router und wirkt sich auf alle Geräte im Heimnetz aus, unabhängig davon, ob Smartphone, Tablet, Smart-TV oder Computer, und egal welcher Browser verwendet wird. Dies ist besonders praktisch, da Nutzerinnen und Nutzer keine separaten Adblocker-Extensions auf jedem Gerät konfigurieren müssen.

Die Implementierung erfolgt auf DNS-Ebene, was bedeutet, dass verdächtige oder werbehaltige Domains gar nicht erst aufgelöst werden. Dies spart nicht nur Bandbreite, sondern reduziert auch die Datenmenge, die durch das Netz fliessen muss. Der Adblocker lässt sich über die FritzBox-Verwaltungsoberfläche flexibel konfigurieren und kann bei Bedarf für einzelne Geräte oder Netzwerk-Segmente deaktiviert werden.

Für Kleine und Mittlere Unternehmen, die ein modernes Heimnetzwerk oder Büronetzwerk mit FritzBox betreiben, ergibt sich ein zusätzlicher Nutzen: Die Kontrolle über Netzwerk-Traffic verbessert sich, und beim Einsatz im Büro kann dadurch auch die Produktivität erhöht werden, indem Mitarbeitende nicht durch Werbung abgelenkt werden. Gleichzeitig fungiert die Massnahme auch als eine Form des Malware-Schutzes, da viele Malware-Infrastrukturen über DNS-Anfragen arbeiten.

Das Update wird sukzessive auf weitere FritzBox-Modelle ausgerollt und ist Teil von AVMs kontinuierlicher Anstrengung, das Heimnetzwerk sicherer und benutzerfreundlicher zu gestalten.