Das iPhone 18 Pro könnte für Apple-Käufer ein teurer Spass werden. Der bekannte Apple-Analyst Jeff Pu hat eine Prognose veröffentlicht, die erhebliche Preiserhöhungen für das nächste Premium-Modell von Apple vorhersagt: Bis zu 300 US-Dollar könnten auf die bisherigen Preise aufgeschlagen werden. Das würde bedeuten, dass die Basis-Version des iPhone 18 Pro statt etwa 1000 Dollar möglicherweise über 1300 Dollar kosten könnte.
Die Gründe für diese Preissteigerung liegen in zwei Hauptbereichen: Erstens sind die Kosten für Speicherkomponenten gestiegen. Die iPhone-Modelle werden mit immer grösseren Speicherkapazitäten ausgestattet, und RAM sowie Flash-Speicher sind teurer geworden. Zweitens, und noch wichtiger, ist die Einführung neuer Chip-Technologie. Das iPhone 18 Pro soll mit einem 2-Nanometer-Chip ausgestattet werden, dem nächsten Generationssprung in der Halbleiterfertigung.
2-Nanometer-Prozesse sind technologisch fortgeschritten und an die Grenzen des heute Möglichen angesiedelt. Die Herstellung solcher Chips ist deutlich komplexer und teurer als bisherige 3-Nanometer- oder 5-Nanometer-Prozesse. Das Fehlerquoten-Management, die Ausbeute und die technischen Anforderungen sind erheblich höher. Apple wird diese zusätzlichen Kosten wie üblich an die Kunden weitergeben.
Hinzu kommen weitere Premium-Features, die Apple möglicherweise in das iPhone 18 Pro integriert: verbesserte Kameramodule, neue Displays, vergrösserte Batterien und weitere technische Innovationen. All diese Komponenten haben ihren Preis.
Für Konsumenten ist die Nachricht beunruhigend, denn sie könnte iPhone 18 Pro aus dem Budget-Rahmen vieler Käufer verschieben. Für Schweizer IT-Dienstleister, die sich mit Enterprise Mobility Management und Corporate Device Management befassen, bedeutet dies, dass Kunden möglicherweise länger bestehende iPhones nutzen werden oder zu günstigeren Modellen greifen. Die Infrastruktur-Planung für die Unterstützung längerer Device-Lebenszyklen wird relevanter.
