Parallels hat Version 27 seiner gleichnamigen Virtualisierungssoftware vorgestellt, die zeitgleich mit macOS 27 verfügbar ist. Die Software ermöglicht es Mac-Nutzern, Windows und Windows-Anwendungen direkt auf ihrem Apple-Computer auszuführen, ohne auf einen separaten Windows-PC ausweichen zu müssen. Dies ist besonders für Unternehmen relevant, die Mac-Hardware einsetzen, aber gleichzeitig auf Windows-spezifische Unternehmensanwendungen angewiesen sind.

Mit der neuen Version führt Parallels erneut technische Verbesserungen ein, die vor allem auf Geschwindigkeit zielen. Die Anwender werden eine merkliche Performance-Steigerung bei der Ausführung von Windows-Anwendungen spüren. Besonders bei anspruchsvollen Tätigkeiten wie Datenbank-Abfragen, Videobearbeitung oder CAD-Arbeiten profitiert man von den Optimierungen.

Ein wichtiger Schnitt in dieser Version ist allerdings die Einstellung des Support für Intel-basierte Macs. Die Unterstützung für ältere Intel-Prozessoren wurde eingestellt, was bedeutet, dass Nutzer dieser Geräte entweder auf älteren Parallels-Versionen bleiben oder ihre Hardware wechseln müssen. Dies ist konsequent, da Apple seit einigen Jahren vollständig auf ARM-basierte Apple-Silicon-Prozessoren wechselt.

Parallels ist für viele Unternehmensumgebungen relevant, in denen Mac-Geräte eingesetzt werden, die aber auf spezialisierte Windows-Anwendungen angewiesen sind. Dies trifft besonders auf Agenturen, Designstudios, Finanz- oder Medienunternehmen zu, deren Teams heterogene Hardware nutzen.

Nutzer sollten vor dem Update überprüfen, welche Mac-Hardware sie einsetzen und ob die neue Version auf ihrem System läuft. Die Upgrade-Pfade und Preisgestaltung sind über die offizielle Parallels-Website verfügbar. Für Unternehmenskunden gibt es auch Volumen-Lizenzmodelle, die Kostenersparnis bringen können.