Die macOS-Sicherheitssoftware Little Snitch funktioniert nach dem Update auf macOS 27 ohne entsprechende Vorbereitung nicht mehr korrekt. Die Herausgeber der weit verbreiteten Outbound-Firewall warnen Anwender dringend davor, das neue Betriebssystem zu installieren, ohne vorher die Software auf eine kompatible Version zu aktualisieren.

Little Snitch ist für viele Anwender ein wichtiges Sicherheitswerkzeug, das den ausgehenden Datenverkehr von Anwendungen überwacht und kontrolliert. Es hilft dabei, unerwünschte Verbindungen zu blockieren und versteckte Datensammelaktivitäten zu unterbinden. Mit macOS 27 hat Apple offenbar bedeutende Änderungen an der Systemarchitektur vorgenommen, die die Funktionsweise von Little Snitch beeinflussen.

Das Problem liegt darin, dass ältere Versionen von Little Snitch mit den neuen Systemkomponenten von macOS 27 nicht kompatibel sind. Nutzer, die das Update ohne vorherige Aktualisierung der Firewall durchführen, könnten feststellen, dass Little Snitch Verbindungen fälschlicherweise blockiert oder gar nicht mehr aktiv ist. Dies kann zu Unterbrechungen beim Arbeiten führen oder die Sicherheit gefährden, wenn die Überwachung ausfällt.

Die Herausgeber empfehlen, zuerst die neue Version von Little Snitch zu installieren, die mit macOS 27 kompatibel ist, und danach das Betriebssystem zu aktualisieren. Dies ist insbesondere für Unternehmen relevant, die Little Snitch zur Überwachung und zum Schutz ihrer Geräte einsetzen. Eine fehlerhafte Konfiguration könnte zu unerwarteten Ausfällen oder Sicherheitslücken führen.

Für KMU-Kunden ist dies ein wichtiger Hinweis auf der Agenda: Bestandteile der IT-Sicherheitsinfrastruktur müssen vor grösseren Betriebssystemupdates überprüft werden. Es empfiehlt sich, eine detaillierte Kompatibilitätsliste für alle installierten Sicherheitstools zu pflegen und diese regelmässig zu aktualisieren.