Apple hat angekündigt, dass es gewisse geplante Änderungen an seinem "Hide My Email"-Feature für iCloud nicht wie originally geplant umsetzen wird. Das Feature ermöglicht es Nutzern, ihre eigentliche E-Mail-Adresse zu verbergen und stattdessen zufällig generierte Aliasse zu verwenden, wenn sie sich auf Websites anmelden oder mit Online-Diensten kommunizieren.
Der ursprüngliche Plan war, die Verwaltung dieser Funktion zu ändern und die icloud.com-Domain-Adressen anders zu handhaben. Nach Feedback von Nutzern und Überlegungen zum praktischen Nutzen hat Apple diese Pläne nun verworfen. Die Funktion bleibt auf der bekannten icloud.com-Domain verfügbar, was für viele Nutzer eine positive Nachricht ist.
Für Schweizer Nutzer und Unternehmen ist dies relevant, weil Datenschutz und Privatsphäre im digitalen Alltag immer wichtiger werden. Das "Hide My Email"-Feature von Apple ist ein Beispiel dafür, wie man gezielt seine digitale Identität schützen kann. Mit generierten E-Mail-Aliassen wird die Flut von Spam und Tracking reduziert, da Unternehmen und Dienste nicht die echte Identität haben.
Besonders für KMU-Mitarbeiter und Geschäftsführer kann ein solches Feature sinnvoll sein. Wer mit vielen Onlinediensten arbeitet, Verträge mit Providern abschliesst oder Newsletter abonniert, kann damit Kontrollverlust über seine Mail-Adresse vermeiden. Die Adressen landen weniger häufig auf Spam-Listen, da der Alias jederzeit deaktiviert werden kann, ohne die echte E-Mail-Adresse zu beeinträchtigen.
Apples Rückzug von seinen geplanten Änderungen zeigt auch ein anderes Muster: Unternehmen hören stärker auf Nutzerfeedback, wenn es um Datenschutzfunktionen geht. Das ist ein positives Signal für die Digital-Literacy und das Bewusstsein für Privatsphäre in der Bevölkerung.
