Microsoft 365 ist eine der am weitesten verbreiteten Produktivitätsplattformen in Unternehmen weltweit. Doch viele Organisationen nutzen die Sicherheitsfunktionen nicht optimal, was erhebliche Risiken birgt. Ein kostenloses Webinar befasst sich mit fünf typischen Angriffsvektoren, die in Microsoft-365-Umgebungen regelmässig ausgenutzt werden, und zeigt praktische Lösungsansätze.

Das zentrale Problem ist oft nicht eine einzelne Sicherheitslücke, sondern eine Kombination aus veralteten Einstellungen, fehlender Konfiguration und mangelndem Monitoring. Angreifer nutzen dies gezielt aus, um Zugang zu Mailboxen, SharePoint-Instanzen oder Teams-Umgebungen zu erlangen. Besonders tückisch ist, dass viele dieser Schwachpunkte nicht aus technischen Gründen entstehen, sondern weil Standard-Sicherheitspraktiken nicht konsequent umgesetzt werden.

Die fünf in dem Webinar besprochenen Angriffsvektoren decken vermutlich Klassiker ab: übermässige Admin-Privilegien, schwache oder wiederverwendete Passwörter, fehlende Multi-Faktor-Authentisierung, unzureichende Logging- und Audit-Funktionen sowie Fehlkonfigurationen bei der Datenfreigabe. Jeder dieser Vektoren bietet Angreifern einen möglichen Einstiegspunkt.

Für Schweizer KMU ist dies hochrelevant. Microsoft 365 ist in vielen kleineren und mittleren Unternehmen der Standard für E-Mail, Dateiablage und Collaboration. Viele Firmenchefs vertrauen darauf, dass Microsoft diese Systeme "von Haus aus sicher" macht, ohne zu bemerken, dass auch hier aktive Konfiguration und Monitoring notwendig sind. Ein Datenleck oder Ransomware-Angriff kann schnell existenzbedrohend wirken. Das Webinar bietet eine gute Gelegenheit für IT-Verantwortliche, ihre Microsoft-365-Sicherheit systematisch zu überprüfen und Risiken zu minimieren.