Die Digitale Souveränität Europas rückt näher: Das Projekt OpenDesk, das eine europäische Alternative zu Microsoft Office schaffen soll, beginnt nun mit der breiten Ausrollung. Erste zertifizierte Partner wurden bestätigt, die das System bei Kunden einführen und unterstützen werden.
OpenDesk ist ein ehrgeiziges Vorhaben des europäischen Mittelstands und von IT-Unternehmen: Eine offene, quelloffene Office-Suite, die auf europäischen Rechenzentren läuft und sich an europäische Datenschutz- und Sicherheitsstandards hält. Das System soll Organisationen unabhängig von amerikanischen Cloud-Giganten machen und volle Kontrolle über ihre Daten behalten.
Die ersten Partner sind etablierte deutsche und österreichische IT-Serviceunternehmen. Stackit ist ein Cloud-Anbieter mit Fokus auf Souveränität, B1 Systems ein bekannter Linux- und Open-Source-Dienstleister, und Dachs IT spezialisiert sich auf Mittelstandsunterstützung. Diese Mischung zeigt: OpenDesk adressiert KMU ebenso wie grössere Organisationen.
Das Partnerprogramm funktioniert durch Zertifizierung: Partner müssen Qualitätsstandards erfüllen, um OpenDesk berechtigt anzubieten. Dies sichert Nutzern Qualität und Support. Für Schweizer KMUs ist dies attraktiv, weil es eine echte Alternative zu US-Cloud-Lösungen bietet, die Daten in Europa hält und Open-Source-Prinzipien folgt. Mit zunehmender Partneranzahl wird OpenDesk auch für kleinere Organisationen zugänglicher, die keine eigene Cloud-Infrastruktur aufbauen möchten.
