AVM hat auf der IFA-Messe ein neues Flaggschiff-Modell präsentiert: die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90. Das bemerkenswerteste Merkmal ist nicht die Technik allein, sondern ein radikaler Designwechsel. Während FRITZ!Box-Router klassischerweise eher flache, horizontal orientierte Geräte sind, nimmt die neue 7-90 eine kompakte, würfel- oder kastenförmige Gestalt an. Dies ist ein bewusstes Abweichen von der etablierten Formensprache und könnte Platzierungsflexibilität auf Schreibtischen, Regalen oder in Möbeln verbessern.
Technisch besticht das Modell mit Wi-Fi 7 Unterstützung, dem neuesten WLAN-Standard. Wi-Fi 7 bietet gegenüber Wi-Fi 6E deutlich höhere Durchsätze, bessere Latenz-Charakteristiken und optimiertere Spectrum-Nutzung. Das ist besonders relevant für Haushalte und kleine Büros mit vielen gleichzeitig verbundenen Geräten. Neben der 7-90 zeigte AVM auch weitere Router-Modelle, was auf eine breitere Produktlinie hindeutet.
Für Kundenumgebungen ist Wi-Fi 7 technisch ein erheblicher Sprung. Während noch nicht alle Endgeräte Wi-Fi 7 unterstützen, werden neue Geräte (Smartphones, Laptops, Tablets) zunehmend mit diesem Standard ausgestattet. Eine Investition in einen Wi-Fi 7 Router ist daher zumindest für die kommenden drei bis fünf Jahre future-proof.
Schweizer KMU sollten das neue Modell im Auge behalten. Eine gute WLAN-Infrastruktur ist für viele Unternehmen zunehmend essentiell, besonders mit dem Trend zu Hybrid-Work und flexiblen Bürokonzepten. Die FRITZ!Box-Serie ist im deutschsprachigen Raum bewährt und bietet gute Administrationsoptionen. Ein Upgrade auf Wi-Fi 7 kann Leistung und Zuverlässigkeit in bestehenden Netzwerken spürbar verbessern. KMU sollten jedoch auch prüfen, ob bestehende Verkabelung und sonstige Infrastruktur bereits auf die höheren Anforderungen ausgelegt sind.
