Google baut seine KI-Integration in Android weiter aus und macht Gerätesteuerung dadurch intuitiver. Mit der neuen Funktion "Hilfe für Gerät" im kommenden Android 17 können Nutzer Gemini bitten, bestimmte Einstellungen vorzunehmen oder Probleme zu lösen. Der KI-Assistent versteht dann die Anfrage und führt den Nutzer durch die notwendigen Schritte, statt dass dieser manuell durch Menüs navigieren muss.

Diese Funktion demonstriert, wie KI-Assistenten künftig als Vermittler zwischen Nutzern und Geräten fungieren können. Statt einzelne Menüpunkte zu suchen ("Einstellungen" → "Display" → "Helligkeit"), kann ein Nutzer einfach sagen "Mach die Helligkeit heller" oder "Stelle den Speicher frei", und Gemini führt die Schritte durch. Dies ist besonders hilfreich für weniger technikaffine Nutzer.

Das Feature wird zuerst auf dem Pixel 11 Pro verfügbar sein, bevor es auf weitere Android-Geräte ausgerollt wird. Google nutzt häufig neue Pixel-Geräte als Testplattformen für Beta-Features. Das deutet darauf hin, dass die Funktion zunächst refiniert wird, bevor sie breiter verfügbar gemacht wird.

Aus geschäftlicher Perspektive zeigt sich hier ein Trend: KI wird immer mehr zum Bindeglied zwischen Menschen und Technologie. Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass die Integration von KI-Assistenten in Geschäftsprozesse relevant wird. Mitarbeiter könnten potenziell schneller auf technische Funktionen zugreifen, ohne spezifische IT-Kenntnisse zu besitzen. Dies könnte Produktivität steigern und den Support-Aufwand reduzieren. IT-Verantwortliche sollten beobachten, wie sich diese Technologie entwickelt und wie sie in unternehmensinternen Android-Deployments eingesetzt werden könnte.