Microsoft hat IT-Administratoren in einem wichtigen Sicherheitshinweis gewarnt, dass die Sicherheitspatches für September 2026 ausnahmsweise einen Neustart des Systems erfordern, obwohl die betroffenen Systeme eigentlich mit Hotpatching konfiguriert sind. Dies ist eine wichtige Information für alle IT-Verantwortlichen, die ihre Windows-Infrastruktur planen.
Hotpatching ist eine Funktionalität in modernen Windows-Versionen, die es ermöglicht, viele Sicherheitsupdates einzuspielen, ohne das Betriebssystem neu zu starten. Dies ist für den Geschäftsbetrieb sehr wertvoll, da Ausfallzeiten minimiert werden können und Systeme kontinuierlich verfügbar bleiben. In diesem Fall machen die spezifischen Patches der September-Update-Welle eine Ausnahme.
Der Grund für diese Ausnahme liegt typischerweise in der Tiefe der Änderungen, die vorgenommen werden müssen. Einige Sicherheitslücken erfordern Änderungen in Kernelbereichen oder Treibern, die nicht ohne Neustart aktualisiert werden können, da sie mit laufenden Prozessen interferieren würden.
Für IT-Administratoren bedeutet dies, dass sie für September ein Neustarts-Wartungsfenster einplanen müssen, auch wenn sie normalerweise Hotpatching verlässlich nutzen. Dies sollte möglichst ausserhalb von Geschäftszeiten erfolgen oder in einer koordinierten Weise durchgeführt werden, um Ausfallzeiten zu minimieren.
Es ist empfehlenswert, IT-Teams rechtzeitig zu informieren, die Auswirkungen zu bewerten und entsprechende Wartungsfenster mit den Fachabteilungen abzusprechen. Dies ist besonders wichtig für Business-kritische Systeme, die kontinuierlich verfügbar sein müssen. Administratoren sollten parallel auch überprüfen, welche Systeme kritisch sind und priorisieren entsprechend ihre Neustarts.
