Die Deutsche Telekom und der Mobilfunk- und Internetanbieter 1&1 haben ab dem 1. Oktober 2026 Preiserhöhungen für viele ihrer Internettarife in Kraft gesetzt. Betroffene Kunden müssen mit Zusatzkosten von bis zu fünf Euro pro Monat rechnen, was sich auf etwa 60 Euro pro Jahr summiert.

Die Preiserhöhungen betreffen ein breites Spektrum von DSL- und Internetanschlüssen unterschiedlicher Leistungsklassen. Beide Anbieter begründen solche Massnahmen typischerweise mit gestiegenen Betriebskosten, Infrastrukturausbaukosten und allgemeiner Inflation. Kunden, die bereits bestehende Verträge haben, sind oft betroffen, wenn Preiserhöhungsklauseln in den Bedingungen vorgesehen sind.

Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie ihre Verträge überprüfen und gegebenenfalls evaluieren sollten, ob ein Wechsel zu alternativen Anbietern wirtschaftlicher ist. Viele Verträge erlauben Kündigung bei Preiserhöhungen über bestimmte Grenzen hinaus.

Für KMU, die auf zuverlässige Internetanbindungen angewiesen sind, sind solche Preiserhöhungen ein ernst zu nehmender Kostenblock. Ein typisches KMU mit mehreren Standorten und konstanter DSL- oder Glasfaseranbindung wird diese Erhöhungen in mehrfacher Weise spüren. Es empfiehlt sich, jährlich Verträge mit Anbietern neu zu verhandeln und Konkurrenzangebote einzuholen. Zudem sollten KMU prüfen, ob ein Wechsel zu Anbietern mit besseren Konditionen oder stärkeren SLA-Garantien möglich ist. Eine Diversifikation der Internetanbindung auf mehrere Provider erhöht auch die Ausfallsicherheit.