Mini-PCs sind in den letzten Jahren zu einer praktischen und energieeffizienten Alternative zu klassischen Desktop-Computern und Laptops geworden. Sie sind klein, verbrauchen weniger Strom und bieten oft überraschende Leistung. Ein umfangreicher Test von über 80 Modellen mit Windows 11 zeigt, dass es in dieser Kategorie sehr vielfältige Optionen gibt.
Besonders hervorgetan haben sich Geräte von Minisforum, gefolgt von Herstellern wie Geekom und Asus. Die Unterschiede zwischen den Top-Geräten und schlechteren Kandidaten sind oft erheblich. Während einige Mini-PCs problemlos Office-Anwendungen, Videoschnitt und leichte Grafikarbeit bewältigen, scheitern andere schon bei Multitasking.
Für KMU-Umgebungen können Mini-PCs sehr sinnvoll sein. Sie benötigen weniger Platz als traditionelle Desktops, verbrauchen weniger Strom (relevant für grössere Installationen) und sind oft günstiger in der Anschaffung. Ein Mini-PC kann z.B. als CAD-Workstation, als Kiosk-Computer, als Medienserver oder als kleine Server-Appliance dienen.
Die Auswahl ist gross: Von billigen Einsteigergeräten für reine Office-Aufgaben bis zu leistungsstarken Modellen, die mit modernen Gaming-GPUs oder spezialisierten Prozessoren ausgestattet sind. Auch sind diese Geräte inzwischen kompatibel mit verschiedenen Linux-Distributionen, falls Windows nicht nötig ist.
Bei der Auswahl sollte man berücksichtigen: Prozessor-Klasse (Intel oder AMD und welche Generation), Speicherausstattung (RAM und Festplatte), Anschlüsse (USB, HDMI, Netzwerk), und Erweiterbarkeit (Können RAM oder Festplatte nachgerüstet werden?). Ein Mini-PC ist nur ein gutes Geschäft, wenn er für die tatsächliche Aufgabe ausreichend dimensioniert ist.
