Künstliche Intelligenz ermöglicht es Unternehmen, sich wiederholende Büroprozesse zu automatisieren. Das spart Zeit, reduziert menschliche Fehler und gibt Mitarbeitern Raum für anspruchsvollere Aufgaben. Ein Kurs behandelt diese Anwendung systematisch mit dem KI-Modell Claude, das für Textverarbeitung und Aufgaben-Automation besonders gut geeignet ist.
Der Schwerpunkt liegt auf KI-Agenten. Das sind Systeme, die nicht nur einfach Fragen beantworten, sondern eigenständig komplexe Aufgaben durchführen können. Sie erhalten Anweisungen, führen Schritte aus, nutzen zur Verfügung stehende Werkzeuge und melden Ergebnisse zurück.
Ein Beispiel könnte sein: Ein Agent bearbeitet eingehende Kundenrequests, extrakt relevante Informationen, überprüft sie gegen eine Datenbank, erstellt Angebote und leitet diese an den Vertrieb weiter. Solche Prozesse sind heute teilweise noch manuell oder mit starrer Automatisierung gelöst, KI-Agenten könnten sie flexibler und intelligenter handhaben.
Der Kurs betont auch ein wichtiges Thema: menschliche Kontrolle und Qualitätssicherung. KI-Agenten sollten nicht blind entscheidungen treffen, sondern ihre Arbeit sollte überprüfbar sein und ein Mensch bleibt letztlich verantwortlich. Das ist speziell wichtig bei kritischen Geschäftsprozessen wie Finanzentscheidungen, Vertragsmanagement oder Kundenkommunikation.
Für KMU-Unternehmen bietet sich hier ein praktischer Einstieg: Statt grosse Enterprise-RPA-Lösungen (Robotic Process Automation) zu kaufen, können sie mit modernen KI-Werkzeugen starten, ihre Prozesse analysieren und gezielt Automatisierungspotenziale heben. Die Lösungen sind oft schneller implementiert und flexibler anpassbar.
