Apples erstes faltbares Smartphone, das iPhone Duo, ist endlich auf dem Markt und frühe Tester haben sich bereits an Belastungstests gemacht. Ein Foldable-Gerät ist mechanisch anspruchsvoll: Das Display muss sich Tausende Male falten und wieder entfalten lassen, die Scharnier-Mechanik muss robust sein, und der Schutz der Elektronik unter dem Display muss verlässlich funktionieren. Deshalb sind solche Stress-Tests wichtig.

Die bisherigen Tests zeigen, dass das iPhone Duo relativ gut abschneidet. Tester berichten, dass das Gerät mindestens 32.000 Faltungen überstanden hat, ohne ernsthafte Schäden zu zeigen. Dies ist eine respektable Lebensdauer. Wenn man davon ausgeht, dass ein durchschnittlicher Nutzer sein Smartphone etwa 50 bis 100 Mal pro Tag faltet, würde das iPhone Duo damit etwa ein Jahr bis zwei Jahre der intensivsten Nutzung überstehen.

Allerdings gibt es auch Berichte über erste Probleme. Einige frühe Nutzer melden bereits Risse oder helle Linien im Innendisplay, besonders rund um die Scharnier-Zone. Dies könnte ein Designproblem sein oder nur Einzelfälle betreffen. Apple wird diese Berichte vermutlich ernst nehmen und möglicherweise nachfolgende Chargen entsprechend optimieren.

Für potenzielle Käufer bedeutet das: Das iPhone Duo ist eine interessante Investition für all jene, die ein innovatives Gerätekonzept schätzen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es sich noch um eine relativ neue Technologie handelt und dass Langzeitzuverlässigkeit noch nicht vollständig erwiesen ist. Wer sein Smartphone intensiv nutzt und regelmässig faltet, sollte vorsichtig mit dem Gerät umgehen und möglicherweise eine Versicherung oder ein robustes Case in Betracht ziehen.

Für Unternehmen, die über die Anschaffung von iPhones für ihre Mitarbeiter nachdenken, ist das iPhone Duo derzeit eher für Power-User oder spezifische Anwendungen geeignet, nicht als breite Standardausstattung.