Eine aktuelle Befragung von Softwareentwicklern zeigt einen klaren Trend: macOS ist das beliebteste Betriebssystem für die Entwicklung, gefolgt von Linux. Windows, das für Jahrzehnte das dominierende System war, verliert bei professionellen Entwicklern kontinuierlich an Boden.

Mehrere Faktoren erklären diese Verschiebung. macOS profitiert von der hohen Build-Qualität von Apple-Hardware, der reibungslosen Integration mit Entwicklungs-Tools und dem Unix-Unterbau, der viele Open-Source-Werkzeuge nativ unterstützt. Linux gewinnt durch seine offene Natur, die vollständige Kontrolle über die Umgebung und die Tatsache, dass es kostenlos ist.

Im Linux-Ökosystem dominiert Ubuntu deutlich. Die Distribution ist einsteigerfreundlich, hat umfangreiche Support-Ressourcen und wird von vielen Unternehmen professionell gepflegt. Dies macht Ubuntu zur Standardwahl für Entwickler, die ein Linux-System wünschen, ohne sich mit exotischeren Distributionen auseinanderzusetzen.

Für IT-Dienstleister ist dieser Trend bedeutsam. Es zeigt, dass ein reiner Fokus auf Windows-Entwicklung im modernen Umfeld nicht mehr ausreichend ist. Betriebe sollten sicherstellen, dass ihre Teams auch macOS und Linux beherrschen oder dass sie Entwicklern diese Umgebungen zur Verfügung stellen können. Dies betrifft auch die Infrastruktur und Tools, die ein Unternehmen bereitstellt. Der Trend unterstreicht auch die wachsende Bedeutung von Open-Source-Tools und Cross-Platform-Entwicklung in der heutigen Softwareindustrie.