Microsoft führt Änderungen bei den Speicherkontingenten seiner Microsoft-365-Abonnements durch. Diese Änderung betrifft insbesondere Familienabos, bei denen bisher jedes Familienmitglied bis zu 1 Terabyte Speicher in OneDrive hatte, was bei einer fünfköpfigen Familie auf insgesamt 5 bis 6 Terabyte hinauslaufen konnte. In Zukunft wird ein gemeinsamer Speicherpool von 2 Terabyte für das gesamte Familien-Abonnement zur Verfügung stehen.
Diese Massnahme stellt eine bedeutende Reduktion dar und wird viele Nutzer betreffen, deren Speichernutzung bisher unter dem neuen Limit lag. Microsoft begründet solche Massnahmen üblicherweise mit der Notwendigkeit, die Service-Infrastruktur effizienter zu gestalten und die Betriebskosten zu optimieren.
Der Umstand, dass Microsoft die Speicherkapazitäten reduziert, während die Preise gleich bleiben, wirft Fragen zur Wertpropositon des Abonnements auf. Nutzer, die mehr Speicher benötigen, müssen entweder mit den neuen Limits planen oder zusätzliche Speicherkontingente kostenpflichtig hinzubuchen.
Für kleine und mittlere Unternehmen, die Microsoft-365-Abos für ihre Teams nutzen, ist diese Änderung ebenfalls relevant. Unternehmen sollten ihre aktuellen Speichernutzungsmuster überprüfen und abschätzen, ob die neuen Limits ausreichen oder ob sie Anpassungen an ihren Abos oder der Speicherstrategie vornehmen müssen.
Es empfiehlt sich, einen Speicher-Audit durchzuführen, um zu verstehen, wie viel Speicherplatz tatsächlich genutz wird. Manche Organisationen könnten feststellen, dass sie ihre Speicherung optimieren müssen, um innerhalb der neuen Grenzen zu bleiben, oder dass sie zur kostenpflichtigen Speichererweiterung greifen müssen. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt, bevor die Änderung vollständig in Kraft tritt.
