Die OpenSearch Software Foundation hat einen umfassenden Report veröffentlicht, der Trends bei der Adoption von KI-Technologien analysiert. Der Report "The 2026 Open Data Infrastructure Report: AI, Governance, and OpenSearch Adoption Trends" kommt zu dem Schluss, dass Organisationen, die KI-Workloads betreiben, von Datenplattformen profitieren, die herstellerneutral und offen sind.

KI-Systeme, insbesondere maschinelle Lernmodelle, sind stark datengetrieben. Sie benötigen Zugang zu grossen Datenmengen zur Trainierung und zum Einsatz. Eine zentrale Fragestellung ist, wie diese Daten gespeichert, verwaltet und verfügbar gemacht werden. Der Report untersucht verschiedene Ansätze und kommt zu dem Ergebnis, dass Flexibilität und Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern zentral sind.

OpenSearch selbst ist eine Open-Source-Suchmachine und Datenanalytik-Plattform, die als Alternative zu kommerziellen Lösungen positioniert ist. Der Report argumentiert, dass Organisationen, die mit proprietären, geschlossenen Plattformen arbeiten, langfristig anfälliger für Vendor-Lock-in sind: Sollte ein Hersteller seine Preismodelle ändern oder seinen Support reduzieren, haben Kunden wenig Ausweichoptionen.

Für KMU ist dieser Aspect besonders relevant. Kleine und mittlere Unternehmen haben oft begrenzte IT-Ressourcen und können nicht einfach ihre gesamte Infrastruktur umstellen, wenn ein Hersteller unbequem wird. Der Einsatz von Open-Source-Lösungen bietet mehr Flexibilität und Kontrolle.

Ein anderer wichtiger Aspekt des Reports ist die Governance von KI-Systemen. Organisationen müssen verstehen und nachvollziehen können, wie ihre KI-Modelle trainiert wurden, welche Daten verwendet wurden und wie sie Entscheidungen treffen. Dies ist insbesondere für regulierte Bereiche wie Finanzen oder Gesundheit kritisch.

Unternehmen, die KI-Technologien einführen, sollten die Empfehlungen des Reports berücksichtigen. Eine herstellerneutrale, transparente Datenplattform ist ein Investition in Langfristigkeit und Unabhängigkeit.