Apple hat sein iPad mini generalüberholt und dabei mehrere Verbesserungen vorgenommen, die das Gerät für Geschäftsanwender und kreative Profis attraktiver machen.

Das Kernstück der Neuerungen ist die erste Ausstattung des iPad mini mit einem OLED-Display. OLED-Technologie bietet tiefere Schwarzwerte, höheren Kontrast und bessere Farbdarstellung im Vergleich zu LCD-Bildschirmen, da jeder Pixel selbst Licht erzeugt. Dies ist besonders wertvoll für Arbeiten im Bereich Bildbearbeitung, Video-Editing und Design. Allerdings muss erwähnt werden, dass Apple bei dieser Generation auf die 120-Hz-Bildwiederholfrequenz verzichtet hat, die in anderen Apples-Geräten zu finden ist.

Zusätzlich zur Display-Verbesserung hat Apple das Gehäuse des iPad mini dünner gemacht. Das neue Modell misst nur noch 5,4 Millimeter in der Tiefe, was die Portabilität erhöht und das Gerät für unterwegs noch praktischer macht. Das geringere Gewicht und die schlankere Form könnten für Nutzer, die das Tablet längere Zeit halten oder transportieren, einen spürbaren Unterschied machen.

Der Antrieb erfolgt durch Apples A20-Pro-Chip, der dieselbe Leistungsklasse wie in den Pro-Modellen zum Einsatz kommt. Dies ermöglicht anspruchsvolle Anwendungen wie 3D-Rendering, aufwändige Videoverarbeitung und professionelle Produktivitätssoftware.

Allerdings ist der Preis ein wichtiger Aspekt. Das neue iPad mini startet bei 750 Euro, was eine deutliche Preiserhöhung gegenüber früheren Modellen darstellt. Für KMU-Kunden, die Tablets für ihre Mitarbeiter beschaffen, wird dies eine wirtschaftliche Entscheidung, die gegen Alternativen abgewogen werden muss. Das Gerät richtet sich eher an Profis und Nutzer mit höherem Budget als an preisgünstige Flottenausstattung.