Microsoft zieht die Reissleine bei älteren Apple-Geräten: Die OneDrive-App wird in Zukunft nur noch auf iPhones mit iOS 26 oder neuer laufen. Das bedeutet konkret, dass mehrere ältere iPhone-Generationen aus dem Support fallen und die OneDrive-App nicht mehr nutzen können oder erhalten Updates.

Diese Entscheidung folgt einem häufigen Muster bei Software-Herstellern, die ihre Entwicklungsressourcen auf moderne Betriebssysteme konzentrieren möchten. Alte iOS-Versionen zu unterstützen bedeutet zusätzliche Komplexität, erhöhte Test- und Entwicklungskosten. Mit der Erhöhung der Mindestanforderung kann Microsoft diese Last senken.

Für Benutzer mit älteren iPhones ist dies allerdings ärgerlich: Wer ein iPhone hat, das nicht auf iOS 26 aktualisiert werden kann, wird keinen Zugriff mehr auf seine Microsoft-Cloudinhalte über die native App haben. Sie müssen entweder auf die Browser-Version ausweichen oder ihr Gerät austauschen.

Aus Unternehmens-Perspektive ist dies auch ein Beispiel dafür, wie Cloud-Speicherdienste ihre Plattformunterstützung anpassen. Ähnliche Entwicklungen sehen wir auch bei Google Drive, Dropbox und anderen Diensten. Die Fragmentierung von iOS-Versionen ist historisch gesehen ein Problem gewesen, aber mit jeder neuen Generation wird der Druck grösser, ältere Versionen nicht mehr zu unterstützen.

Für IT-Dienstleister und ihre Kunden ist dies ein Reminder, dass regelmässige Hardware- und Betriebssystem-Updates notwendig sind, um Zugang zu modernen Cloud-Services zu behalten. Wer eine gemischte Geräteflotte verwaltet, sollte diese Anforderungen in seine Planungen einbeziehen und frühzeitig Upgrades vorbereiten, um Produktivitätsverluste zu vermeiden.