Die Preise von Raspberry Pi Computern sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was den Zugang zu dieser beliebten Single-Board-Computer-Plattform für viele Bastler, Schulen und Startups erschwert hat. Nun gibt es Hinweise auf neue Modelle, die wieder günstigere Einstiege ermöglichen sollen.
Der Linux-Kernel-Code zeigt Referenzen auf zwei neue Varianten: Zero 3W und Model A. Diese Bezeichnungen deuten darauf hin, dass die Raspberry Pi Foundation an preisgünstigeren Versionen ihrer beliebten Mini-Computer-Linie arbeitet. Die Zero-Serie war schon immer das günstigste Angebot, während die Model A Versionen eine Mittelklasse darstellen.
Die Gründe für die Preisexplosion waren vielfältig: Zunächst führte die Pandemie zu Halbleiter-Knappheit und Lieferengpässen, die alle Hersteller trafen. Danach kam die weltweite Inflation hinzu. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach IoT-Geräten und Mini-Computern, was die Preise in die Höhe trieb. Für KMUs und Schulen wurde Raspberry Pi zur Herausforderung beim Budgeting.
Neue günstigere Modelle würden diesem Trend entgegenarbeiten und könnten die Plattform wieder zugänglicher machen. Besonders interessant für den Geschäftskontext: Raspberry Pis werden häufig für IoT-Anwendungen, Sensornetzwerke, Automatisierung und Edge-Computing eingesetzt. In diesen Bereichen zahlt sich die Kostenersparnis schnell aus, wenn man Dutzende oder Hunderte von Geräten braucht.
Für Unternehmen, die Raspberry Pi in ihren Produkten oder Infrastrukturen verwenden, bedeuten günstigere Modelle niedrigere Produktionskosten. Für IT-Dienstleister, die IoT-Lösungen anbieten, öffnen sich neue Marktsegmente. Details zu Verfügbarkeit und genauen Spezifikationen stehen noch aus, doch die Ankündigung ist ein positives Signal für alle, die auf günstige, flexible Hardware setzen.
