Die Hinweise auf neuen Hardware von Intel verdichten sich. Insider und Leak-Quellen berichten von neuen Raptor-Lake-Refresh-Varianten, die interessanterweise DDR4-RAM unterstützen werden. Dies ist eine bemerkenswerte Rückwärtskompatibilität, denn Intels aktuelle Hauptlinien setzen auf DDR5. Die Unterstützung älterer Speichertechnologie könnte das Upgrade-Szenario für ältere Systeme vereinfachen.
Ein Raptor-Lake-Refresh mit DDR4-Unterstützung wäre wirtschaftlich interessant für Unternehmen, die ihre Infrastruktur modernisieren möchten, aber nicht bereit sind, auch die komplette RAM-Ausstattung zu wechseln. Viele ältere Workstations und Server verfügen über grössere Mengen an DDR4-Speicher. Ein CPU-Upgrade ohne kompletten Platform-Wechsel könnte für viele Betriebe attraktiver sein als der heute übliche Weg.
Parallel arbeitet Intel an Nova Lake, der nächsten Prozessor-Generation. Erste Benchmarks und Performance-Samples zeigen allerdings, dass Nova Lake in frühen Versionen noch nicht die Leistung des Vorgängers erreicht. Dies ist nicht ungewöhnlich in der Chip-Entwicklung: neue Architekturen durchlaufen mehrere Optimierungsphasen, bis sie ihre volle Leistung erreichen. Wahrscheinlich werden spätere Samples deutlich bessere Ergebnisse zeigen.
Für KMU bedeutet diese Entwicklung, dass neue CPU-Upgrades in den kommenden Monaten mehr Flexibilität bieten könnten. Unternehmen sollten abwarten, bis Nova Lake reifere Versions-Samples verfügbar sind, um realistische Performance-Daten zu haben. Der DDR4-Support in neueren Raptor-Lake-Varianten könnte mittelfristig eine kostengünstigere Modernisierungsoption bieten. IT-Administratoren sollten diese Ankündigungen im Blick behalten, um Upgrade-Planung und Hardware-Investitionen optimal zeitlich abzustimmen.
