Raspberry Pi gilt als eine der erfolgreichsten Einplatinencomputer-Serien überhaupt. Tüftler, Schulen und Entwickler setzen auf die günstigen und flexiblen Mini-Computer. Nun gibt es Anhaltspunkte für neue Modelle, die bald auf den Markt kommen könnten.
Aufmerksame Beobachter haben in Linux-Konfigurationsdateien Einträge für zwei neue Modelle entdeckt: den Raspberry Pi Zero 3 W und einen Raspberry Pi 4 Model A. Diese deuten darauf hin, dass der Hersteller das Produktportfolio erweitern plant.
Der Raspberry Pi Zero ist die kompakteste und günstigste Variante der Serie und zielt auf einfache Anwendungen und Lernprojekte. Ein Zero 3 W würde moderne Komponenten in diesem handlichen Format bieten. Der Raspberry Pi 4 Model A wäre eine abgespeckte Variante der beliebten Raspberry-Pi-4-Serie, möglicherweise mit weniger RAM oder fehlerten USB-Ports, dafür aber günstiger.
Solche neuen Modelle sind interessant für den Hobbybereich, aber auch für kommerzielle Embedded-Systeme und IoT-Anwendungen. Viele kleine Projekte benötigen nicht die volle Leistung der aktuellen Standard-Modelle, weshalb eine schlanker ausgestattete Variante wirtschaftlich Sinn macht.
Die genauen Spezifikationen sind noch nicht offiziell bestätigt, doch die Fund in den Linux-Konfigurationsdateien gelten als zuverlässiger Vorbote. Interessierte sollten auf eine offizielle Ankündigung durch die Raspberry Pi Foundation warten, die hoffentlich bald erfolgt. Für viele Projekte und Anwendungsfälle könnten die neuen Modelle attraktive Optionen darstellen.
