Apple bereitet ein Update für sein iPad mini vor, das Modell mit der 7,9-Zoll-Bildschirmdiagonale, das sich zwischen dem klassischen iPad und dem iPad Pro positioniert. Das nächste Generationsmodell soll eine neue zentrale Funktion erhalten, die offenbar bedeutsam genug ist, dass Apple damit eine Preiserhöhung rechtfertigen will.
Die genaue Natur dieser neuen Funktion ist noch nicht öffentlich gemacht worden, aber basierend auf früheren iPad-Upgrades könnten dies sein: Ein verbesserter Prozessor mit besserer KI-Integration (ähnlich wie bei anderen Apple-Geräten), eine neue Displaytechnologie, verbesserte Kamerafunktionen oder eine neue Input-Methode (möglicherweise als Reaktion auf Marktveränderungen).
Apples Strategie, Hardware-Upgrades mit neuen Features zu kombinieren und dann Preiserhöhungen durchzusetzen, ist bekannt und relativ erfolgreich, da die Marke eine hohe Loyalität geniesst. Allerdings muss die neue Funktion von Kunden als wertvoll erachtet werden, um die höheren Kosten zu rechtfertigen. Besonders im Business-Segment, wo Purchasing-Entscheidungen rationaler ausfallen, kann eine Preiserhöhung ohne klaren ROI zu Widerwillen führen.
Für KMUs, die iPad minis als Arbeitsinstrumente einsetzen (etwa für Aussendienstmitarbeiter, in Lagerverwaltung oder als Präsentationsmittel), ist dieses Update relevant. Eine Preiserhöhung erhöht auch die Gesamtkostenrechnung, wenn Flotten von Geräten angeschafft werden müssen. Unternehmen sollten gegenwärtig ihre Business Cases überprüfen und eventuell noch unter dem alten Preismodell kaufen, falls eine Preiserhöhung unmittelbar bevorsteht. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die Details der neuen Funktion zu analysieren, um zu beurteilen, ob ein Upgrade im Geschäftsbetrieb tatsächlich Effizienzgewinne mit sich bringt.
