Wie schnell ist Ihre Leitung wirklich?
Unser neuer Speedtest misst Download, Upload, Ping und die Latenz unter Last und sagt Ihnen, wofür die Leitung reicht.
«Das Internet ist langsam.» Diesen Satz hören wir im Support fast jede Woche, und fast jedes Mal steckt etwas anderes dahinter: ein überlastetes WLAN, ein Router, der unter Last Pakete staut, ein Cloud-Backup, das heimlich den Upload belegt, oder tatsächlich eine Leitung, die weniger liefert als bestellt. Um das auseinanderzuhalten, braucht es eine Messung, die mehr zeigt als eine einzige grosse Zahl.
Deshalb haben wir einen eigenen Internet-Speedtest gebaut. Er läuft direkt im Browser, ohne App und ohne Anmeldung, und misst in rund dreissig Sekunden alles, was für den Alltag zählt.
Was der Test misst und warum jede Zahl zählt
- Download und UploadSechs parallele Verbindungen laden zehn Sekunden lang Zufallsdaten, die Anlaufphase wird verworfen. Der Upload ist für Videocalls, Cloud-Backups und Fernzugriff oft wichtiger als der Download, wird aber in vielen Abos stiefmütterlich behandelt.
- Ping und JitterDie Reaktionszeit der Leitung und wie stark sie schwankt. Unter 30 ms ist ausgezeichnet. Beim Spielen und in Videokonferenzen entscheidet das mehr als jede Bandbreite.
- Latenz unter Last (Bufferbloat)Der Ping wird auch während des Downloads und Uploads gemessen. Steigt er sprunghaft an, staut Ihr Router Pakete in zu grossen Puffern: Dann friert der Teams-Call ein, sobald jemand im Büro ein Update lädt. Wir vergeben dafür eine Note von A+ bis F.
- Eignung für den AlltagSechs Karten ordnen das Ergebnis ein: 4K-Streaming, Videocalls, Gaming, Homeoffice mit VPN, Cloud-Backup und ein Büro oder eine Familie mit vielen Geräten gleichzeitig.
- Teilen und VerlaufJedes Ergebnis gibt es als Link, Bild oder E-Mail, zum Beispiel für den Provider oder für uns. Die letzten zehn Messungen bleiben in Ihrem Browser gespeichert, nirgends sonst.
Wo gemessen wird
Die Messung läuft gegen das nächste Cloudflare-Rechenzentrum, für die Schweiz meist Zürich oder Genf, an das praktisch alle Schweizer Provider direkt angebunden sind. Unser Messcode läuft dort direkt am Netzrand. Das ist ein realistischer Weg zu den grossen Cloud-Diensten, nicht zu einem Testserver im Netz Ihres Providers, der naturgemäss schöne Zahlen liefert.
Ehrlich gesagt gibt es eine Grenze: Ab etwa einem Gigabit pro Sekunde begrenzen Browser, Netzwerkkarte und Router das Ergebnis, nicht mehr die Leitung. Wer eine 10- oder 25-Gbit/s-Glasfaser prüfen will, braucht dafür spezialisierte Werkzeuge, bei denen wir gerne helfen.
So messen Sie richtig
Verbinden Sie den Computer per Kabel mit dem Router, pausieren Sie Streams, Backups und Updates auf allen Geräten und trennen Sie ein allfälliges VPN, sonst messen Sie den VPN-Server. Messen Sie zweimal, einmal tagsüber und einmal abends. Liegt der Download dauerhaft unter rund 70 Prozent des bestellten Werts oder ist die Bufferbloat-Note schlechter als B, lohnt sich ein Blick auf Router und Verkabelung, und notfalls ein Anruf beim Provider.
Wenn die Leitung in Ordnung ist, aber trotzdem alles stockt
Dann ist es fast immer der Router oder das WLAN. Ein Router mit Smart Queue Management, wie wir ihn mit UniFi-Gateways einrichten, beseitigt Bufferbloat zuverlässig, und ein sauber geplantes WLAN mit den richtigen Access Points bringt die Glasfaser-Geschwindigkeit auch in den hintersten Sitzungsraum. Genau das ist unser Alltag in Büros, Schulen und Praxen in Zürich, Glarus und Umgebung.
Probieren Sie den Test aus, und wenn das Ergebnis Fragen aufwirft, schicken Sie uns einfach den Teilen-Link.
Ihr Richard Hajfler
