Microsoft arbeitet daran, Windows 11 auf Systemen mit geringeren Speicherausstattungen besser nutzbar zu machen. Eine neue Optimierung ermöglicht es dem Betriebssystem, bis zu 2 Gigabyte mehr Daten im Arbeitsspeicher zu halten. Das klingt zunächst technisch, wirkt sich aber deutlich auf die Benutzerfreundlichkeit aus.

Auf einem Computer mit nur 8 GB RAM kann dies spürbar sein. Wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen, ein Browser mit mehreren Tabs, ein Office-Programm, ein Messaging-Dienst, dann springt das System nicht mehr so schnell zwischen Speicher und Festplatte hin und her. Microsofts eigene Messungen deuten auf Geschwindigkeitszuwächse von bis zu 40 Prozent bei alltäglichen Multitasking-Szenarien hin.

Für KMU-Umgebungen ist dies durchaus relevant. Viele kleinere Betriebe haben nicht alle ihre PCs auf die neuesten Standards aufgerüstet. Wenn die Unternehmens-Hardware bereits mit Windows 11 läuft, aber häufig an die Grenzen des RAM stösst, dann kann dieses Update die Arbeitsproduktivität erhöhen, ohne dass neue Hardware angeschafft werden muss.

Die Optimierung erfolgt durch besseres Speicher-Management auf Seite des Betriebssystems, nicht durch neue Hardware-Anforderungen. Sie ist ein gutes Zeichen dafür, dass Softwarehersteller nicht nur immer mehr RAM einbauen wollen, sondern auch an Effizienz arbeiten. Administratoren sollten prüfen, ob diese Aktualisierung in ihren Windows-11-Bereitstellungen verfügbar ist und wie sie gesteuert wird.