Identity- und Access-Management ist eines der kritischsten Themen in der IT-Sicherheit. Viele Unternehmen scheitern daran, Benutzerkonten sicher zu verwalten und gleichzeitig den Zugang zu ihren Systemen einfach zu machen. Keycloak, ein quelloffenes Projekt unter der Schirmherrschaft der Red Hat, bietet eine moderne Lösung für diese Herausforderung.

Keycloak ist ein OpenID-Connect-Provider, der es Unternehmen ermöglicht, zentrale Authentifizierung zu bauen. Das bedeutet, dass Benutzer sich an einer zentralen Stelle anmelden und dann auf mehrere Anwendungen zugreifen können, ohne sich erneut anmelden zu müssen. Dies ist Single Sign-On (SSO). Zusätzlich unterstützt Keycloak Multifaktor-Authentifizierung (MFA), was bedeutet, dass sich Benutzer mit mehreren Mitteln identifizieren müssen, etwa mit Passwort und einem Code aus einer Authentifizierungs-App.

Ein Workshop zu diesem Thema zeigt praktisch, wie Unternehmen Keycloak implementieren und ihre bestehenden Anwendungen daran anbinden. Dies ist wichtig, denn eine fehlerhafte Implementierung kann zu Sicherheitslücken führen. Der Workshop deckt Grundlagen ab wie das Einrichten von Benutzerhierarchien, die Konfiguration von Authentifizierungsrichtlinien und die Integration mit bestehenden Systemen.

Für KMU-IT-Dienstleister ist Keycloak besonders interessant, weil es quelloffen und kostenfrei ist. Viele Kunden möchten zentrales Identity-Management, können sich aber proprietäre Lösungen nicht leisten. Keycloak erlaubt es, professionelle Authentifizierung auch bei kleineren Budgets umzusetzen. Wer sich damit auskennt, kann seinen Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten und zugleich deren Sicherheit erheblich verbessern. Ein guter Workshop ist daher eine Investition in die Kompetenz des eigenen Teams.