Die Raspberry Pi Foundation, der Hersteller der populären Einplatinenrechner, hat erneut die Preise für mehrere Modelle seiner Produktfamilie erhöht. Die Preissteigerungen betreffen insbesondere den Raspberry Pi 5 und die Compute Module.
Das Top-Modell des Raspberry Pi 5 mit 16 Gigabyte RAM ist besonders stark betroffen. Der Preis steigt von 305 auf 385 US-Dollar, eine Steigerung von etwa 26 Prozent. Das ist ein erheblicher Sprung und macht das Gerät für viele private Nutzer weniger attraktiv.
Auch andere Varianten werden teurer. Der Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM, der mit 80 US-Dollar zu Buche schlägt, ist ebenfalls von Erhöhungen betroffen. Die Compute Modules, die für professionelle Anwendungen verwendet werden, unterliegen ebenfalls Preissteigerungen.
Die Gründe für die Erhöhungen sind vielfältig. Die Rohstoffkosten für Halbleiter sind gestiegen, die Nachfrage nach Elektronik bleibt hoch und die Lieferketten für Komponenten sind angespannt. Die Raspberry Pi Foundation hat in der Vergangenheit mehrmals die Preise erhöht, und dies scheint sich fortzusetzen.
Für Privatnutzer und kleine Bastler ist das ärgerlich, da der Raspberry Pi gerade wegen seiner Erschwinglichkeit beliebt ist. Für Profis, die den Pi in kommerziellen Projekten einsetzen, ist eine Preiserhöhung weniger schmerzhaft, da der Gerätepreis nur ein Teil der Gesamtkosten ist.
Interessanterweise gibt es Alternativen auf dem Markt. Konkurrenzprodukte anderer Hersteller werden günstiger oder bieten mehr Leistung für ähnliche Preise. Dies könnte dazu führen, dass manche Projekte zu anderen Plattformen wechseln.
Für KMU, die Prototypen oder spezielle Anwendungen mit Einplatinenrechnern entwickeln, ist dies ein wirtschaftlicher Faktor. Wer grössere Stückzahlen beschaffen möchte, sollte die Gesamtkosten neu kalkulieren. Altern für bei bestehenden Projekten eine Kostenoptimierung durchzuführen.
