Forscher haben ein KI-System entwickelt, das dabei hilft, hochwertige Metalllegierungen aus Altmetall zu erzeugen. Statt Rohmetall zu schmelzen und zu verarbeiten, werden Metallschrott und Industrieabfälle durch KI-gesteuerte Prozesse in neue Materialien mit guten Eigenschaften umgewandelt.

Dies ist ein Beispiel für KI im Kontext von Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Die KI analysiert die chemische Zusammensetzung von Altmetall und schlägt Legierungsrezepte vor, die optimale Eigenschaften erreichen. Dies spart teure Rohstoffe und reduziert den Energieverbrauch beim Schmelzen und Raffinieren.

Der Prozess funktioniert durch maschinelles Lernen: Das System lernt aus Datenbanken von Legierungen und ihren Eigenschaften, welche Zusammensetzungen welche Ergebnisse liefern. Mit dieser Expertise kann es schnell neue Rezepte für Altmetall-Mix vorschlagen, ohne teure und zeitaufwändige Laborexperimente durchzuführen.

Für Schweizer Industrieunternehmen und Recycling-Betriebe könnte dies neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Statt Altmetall einfach einzuschmelzen, könnten KI-Systeme helfen, hochwertige Materialien herzustellen und so den Wiederverkaufswert zu steigern. Zudem ist dies attraktiv für Umweltbehörden und Kunden, die Wert auf Kreislaufwirtschaft legen.

Dies zeigt auch ein breites Feld für KI-Anwendungen: Nicht nur Softwareentwicklung und Kundenservice, sondern auch Fertigungsprozesse und Materialwissenschaft können von KI profitieren.