Apple setzt seinen Weg fort, seine Geräte mit eigenen Chips auszustatten, die speziell für Mac-Betriebssysteme optimiert sind. Der neue M6-Chip markiert die nächste Generation dieser Entwicklung und bringt bedeutende Verbesserungen, insbesondere bei der Künstlichen Intelligenz.
Der iMac erhält den M6 und wird in sieben verschiedenen Farben angeboten. Das All-in-One-System soll damit zu einem dezidierten Arbeitsgerät für kreative und produktive Aufgaben werden, insbesondere solche, die von lokaler KI-Verarbeitung profitieren.
Das 14-Zoll MacBook Pro erhält ebenfalls den M6 und verspricht bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit unter Standardbedingungen. Der Einstiegspreis liegt bei 2.300 Euro. Das ist weiterhin teuer, aber für ein professionelles Notebook im Premium-Segment nicht ungewöhnlich. Die verbesserte Grafik-Performance macht das System attraktiv für Video-Bearbeitung, 3D-Rendering und andere grafik-intensive Aufgaben.
Ein Kernpunkt bei Apples neuen Geräten ist die Betonung lokaler KI-Verarbeitung. Dies bedeutet, dass KI-Aufgaben nicht an Cloud-Server übertragen werden müssen, sondern direkt auf dem Gerät laufen. Das hat Vorteile für Sicherheit, Datenschutz und Latenz, aber auch für Unabhängigkeit von Internet-Konnektivität.
Für KMU-Betriebe, die mit kreativen oder datenintensiven Aufgaben arbeiten, könnte dies relevant sein. Die verbesserte lokale KI-Verarbeitung könnte Workflows beschleunigen, von Foto-Bearbeitung bis zu Datenanalyse. Gleichzeitig stellt sich die Frage der Investitionskosten, diese Geräte sind nicht günstig. Unternehmen sollten prüfen, ob die neuen Fähigkeiten den höheren Preis rechtfertigen oder ob ältere Modelle noch ausreichend sind.
