Das Unternehmen Pangram hat an seiner KI-Erkennungssoftware für Bilder und Videos arbeitet und musste vor der Veröffentlichung noch wichtige Anpassungen vornehmen. Besonders für Smartphone-Fotos waren Optimierungen erforderlich, um die Erkennungsgenauigkeit zu verbessern.
Das Problem bei mobilen Aufnahmen ist, dass Smartphone-Kameras andere optische Eigenschaften haben als professionelle Kameras. Der Bildsensor ist kleiner, die Brennweite ist meist weitwinklig, und die Bildqualität kann unter schlechten Lichtverhältnissen leiden. KI-Modelle, die primär auf Bildern von DSLR-Kameras trainiert wurden, erkennen Objekte in Smartphone-Fotos oft weniger zuverlässig.
Pangrams Anpassungen zielen darauf ab, die KI für diese Unterschiede zu «blind» zu machen oder besser gesagt, sie robuster gegenüber den Eigenheiten mobiler Bilder zu machen. Das beinhaltet wahrscheinlich zusätzliches Training auf Smartphone-Aufnahmen und möglicherweise auch Preprocessing-Techniken, die typische mobile Artefakte reduzieren.
Für Schweizer Unternehmen, die mit visuellen Daten arbeiten, ist dies relevant: Viele geschäftsrelevante Fotos entstehen mit Smartphones, nicht mit professionellen Kameras. Ein Logistiker, der Pakete fotografiert, ein Immobilienmakler, der Objekte dokumentiert, oder ein Handwerker, der Schäden aufnimmt, alle nutzen Smartphones. Wenn KI-Tools diese Bilder zuverlässig analysieren können, eröffnet das neue Automatisierungsmöglichkeiten. Pangrams Anpassungen zeigen, dass sich die KI-Industrie diesen praktischen Anforderungen bewusst wird und ihre Produkte entsprechend anpasst.
