Die KI-Industrie erhält ein neues Messinstrument zur Bewertung von Systemen. Der Benchmark GDPx wurde entwickelt, um über die blossen Performance-Metriken hinauszugehen, die traditionelle Benchmarks liefern. Stattdessen verbindet GDPx reine Rechenleistung mit wirtschaftlicher Rentabilität und fokussiert auf praktische Anwendungsszenarien aus Branchen, die einen signifikanten Anteil am Bruttoinlandsprodukt haben.

Hintergrund ist die Einsicht, dass ein KI-Modell, das zwar theoretisch leistungsstark ist, aber extrem hohe Rechenkosten verursacht, für Unternehmen möglicherweise unwirtschaftlich ist. GDPx versucht, diese Einsicht zu quantifizieren. Der Benchmark testet KI-Systeme in realistischen Geschäftsszenarien und ermittelt, wie gut sie wirtschaftlich produktiv werden können.

Die Ergebnisse der bisherigen Tests zeigen, dass selbst die besten verfügbaren Systeme in diesem Benchmark nur mittelmässig abschneiden. Dies deutet darauf hin, dass noch erhebliches Optimierungspotenzial besteht, sowohl für Hardware-Effizienz als auch für Algorithmen.

Für Schweizer KMU und IT-Dienstleister ist GDPx ein wichtiges Tool zur Evaluierung von KI-Investitionen. Traditionelle Benchmarks sagen oft wenig über die praktische Rentabilität aus. Wenn Sie KI-Systeme für Kunden evaluieren oder beschaffen, sollten Sie über reine Leistungsmetriken hinausgehen und auch Betriebskosten, Durchsatz und Return-on-Investment berechnen. GDPx bietet einen strukturierten Weg, dies zu tun. Dies wird besonders wichtig, wenn Kunden Budgetentscheidungen bei KI-Projekten treffen müssen: Ein System, das auf Paper überlegen ist, kann sich in der Praxis als teuer und ineffizient erweisen. Mit GDPx und ähnlichen wirtschaftlich informierten Benchmarks können bessere Entscheidungen getroffen werden.