Die Linux-Distribution Fedora 45 ist verfügbar und bringt mehrere bemerkenswerte Neuerungen mit sich. Das Update wurde durch einen Sicherheitsvorf all verzögert, was aber dazu führte, dass neuere Versionen von Desktop-Umgebungen integriert werden konnten, die ursprünglich nicht geplant waren.
Die Hauptneuerungen sind die Inclusion von KDE Plasma 6.8 und Gnome 51. KDE Plasma 6.8 bringt Verbesserungen in Performance und Benutzerfreundlichkeit, während Gnome 51 optimierte Workflows und verbesserte Bedienbarkeit bietet. Zusätzlich wurde die Textkonsole Kmscon aufgearbeitet und aktualisiert.
Der Sicherheitsvorf all, der das Release verzögerte, wurde behoben, bevor Fedora 45 freigegeben wurde. Dies zeigt Fedoras Engagement für Sicherheit und Stabilität, die Entwickler hätten den Release-Termin nicht um der Verspätung willen verfehlt. Die Verzögerung ermöglichte es, neuere Komponenten zu stabilisieren.
Für KMU mit Linux-basierten Systemen kann Fedora 45 eine gute Wahl sein, besonders für Organisationen, die auf moderne Hardware und aktuelle Open-Source-Komponenten setzen. Die regelmässigen Updates von Fedora bedeuten, dass Systeme aktuell bleiben, allerdings mit mehr Wartungsaufwand als bei Langzeitstabilität-fokussierten Distributionen. Für Produktionsumgebungen sollte die Stabilität der neuen Versionen vor dem Upgrade in der Testumgebung gründlich geprüft werden.
